Boyson
Boyson 2018

Boyson

Boyson wurde am 01. Januar 2010 geboren und lebt in Malawi im Gebiet Kasungu.

Kasungu befindet sich in der Zentral­region Malawis.
Die Bevölkerung gehört der Gruppe der Chewa an. Zu ihrer be­sonderen Tradition ge­hören traditionelle Tänze mit Masken. Ihre Sprache heißt Tumbuka.

Pro Jahr gibt es eine Regen­zeit. Land­wirt­schaft stellt die Haupt­ein­nahme­quelle der Menschen dar. Es werden Mais, Tabak, Soja­boh­nen und Erd­nüsse an­ge­baut. Das Ge­biet ist ge­prägt von der Tabak­industrie. Der Groß­teil der Be­völkerung lebt in stroh­ge­deckten Häu­sern.
Plan International ist seit 1994 in diesem Projekt­gebiet tätig und be­treut 6.000 Paten­kinder in 32 Ge­meinden. Es wurden Gesund­heits­zentren und Schul­ge­bäude er­richtet und die Kinder, Gemeinde­mit­glieder und Mit­ar­beiter der Re­gierung bei der Ent­wicklung ihrer Fähig­keiten unter­stützt.

Die Kinder­rechte werden immer noch nicht voll­ständig ge­währ­leis­tet. Der Groß­teil der Kinder ist von Krank­heiten wie Malaria, HIV / AIDS, Diarrhoe und Mangel­er­nährung be­troffen. Malaria ist die Ur­sache von 40% aller Todes­fälle in Kranken­häuser. Mangel­er­nährung er­höht das Risiko für Infektionen und Krank­heiten. Fast 17% der Kinder sind unter­ge­wichtig, 42% im Wachs­tum be­ein­trächtigt.
Gesund­heits­ein­richtungen sind durch­schnittlich 10km ent­fernt - eine Strecke, die die meisten Ein­wohner zu Fuß zurück­legen müssen, auch wenn sie schwer krank oder schwanger sind.
 


Boyson lebt mit seiner Mutter, die Klein­bäuerin ist.
Er hat drei Ge­schwister, einen Bruder und zwei Schwes­tern. Sie leben zusammen mit den Groß­eltern in einer Groß­familie.

Er besucht die Grund­schule und braucht etwa 45 Minuten um sie zu er­reichen.

Die Familie lebt in einem Haus aus Ziegeln mit einem Dach aus Palm­wedeln, Gras und Blättern, und einem Fuß­boden aus Erde.

Wasser beziehen sie zum größten Teil aus einem Bohr­brunnen.
Sie brauchen weniger als 30 Minuten zum Wasser­holen.

Zum Kochen verwenden sie Holz.

Die Familie benutzt eine Gruben­latrine.

Laut Aussage der Familie war Boyson gesund, hatte keine schweren Er­krankungen und alle Grund­impfungen er­halten.

Die nächste Gesundheits­ein­richtung ist weniger als 1 Stunde ent­fernt.

 

Boyson
Boyson mit seine Schwester Angella 2018
 

Plan wird weiter­hin das Distrikt­kranken­haus unter­stützen, damit es Gesund­heits­dienste für Kinder unter 5 Jahren an­bietet und Impfungen direkt in den Dörfern durch­führt. Es werden weiter Kliniken in den Dörfern ge­baut, damit die Gesundheitshelfer dich­ter bei den Bewohnern sind.
Plan wird mit Gemeinde-Gesund­heits­helfern, Frauen, Männern und Jugend­lichen arbeiten, um sie beim Kochen von nahr­haf­tem Essen zu unter­stützen, und Mütter und Väter schulen nahr­haftes Essen zuzu­bereiten.
Außerdem wird Plan mit Jugendlichen arbeiten und sie über die Rechte und Dienst­leistungen sexueller und reproduktiver Ge­sund­heit auf­klären, um unge­plante Teenager-Schwanger­schaften, HIV / AIDS und sexuell über­trag­bare Krank­heiten zu re­du­zieren.

Im Bereich sichere Wasser­ver­sorgung und ange­messene Hygiene hat Plan große Anstrengungen unter­nommen. Dadurch ha­ben 55% der Haushalte ver­besserte Wasser­quellen und 75% ihre Hygiene­gewohnheiten ver­bessert. Weitere Ver­besserungen sind noch nötig. Plan arbeitet mit den Mit­ar­beitern der Regierung zu­sammen, um die Kapazitäten der Gemeinde­leiter auf­zu­bauen und damit die Projekte im Bereich Wasser und Hygiene aus­zu­bauen. Außer­dem werden weitere Bohr­löcher den Zugang zu sauberem Wasser in den Gemeinden und Schulen erhöhen.

Plan wird Kinder im Bereich Bildung unter­stützen und Förder­zentren zur Ver­fügung stellen, in denen in Sonder­pädagogik ge­schulte Lehrkräfte sind.
Außerdem wir Plan sich für mehr Lehr­kräfte in ländlichen Schulen ein­setzen, weiter­hin Bau und Aus­stattung von Schulen un­ter­stützen, und nach Möglichkeit Mädchen­wohn­heime errichten, um den Mädchen mit langem Schulweg den Zugang zur Se­kundar­stufe zu er­möglichen und somit Schul­abbrüche und Früh­ver­heiratungen zu ver­hindern.

Da es immer noch Kindesmissbrauch in Form von Kinder­arbeit, Kinder­handel, Kinder­heirat, Ent­führung von Kindern mit Al­binismus, körper­licher Bestrafung und Ver­nach­lässigung gibt, arbeitet Plan International weiter­hin mit Gemeinde­leitern und der Regierung zum Schutz der Kinder zusammen.

Aufgrund kürzer werdenden Regen­perioden in den letzten Jahren waren Ge­meinden im Ge­biet von Nahrungs­mittel­un­sicher­heit be­troffen. Durch Ent­waldung und anderen natür­lichen Ur­sachen hat sich das Klima ver­ändert und zu einem Mangel am Grund­nahrungs­mittel Nsiama (aus Maismehl) geführt. Die meisten jungen Menschen haben keine formale Be­schäftigung oder andere Ein­kommens­quellen.
Plan wird mit Regierungs­mit­arbeitern zusammen­arbeiten um in Zukunft nach­haltige Land­wirt­schafts­methoden anzu­wenden. Außer­dem werden weiter­hin Klein­bauern und vor allem Jugend­liche im Bereich Bewässerungs­land­wirt­schaft, und Jugend­ver­einigungen bei der Bienen­zucht unter­stützt. Es wird eben­falls eine Zusammen­arbeit zur Förderung der Nahrungs­mittel­viel­falt geben, damit die Menschen nicht mehr von Nsima abhängig sind.

Conny ist die Patin von Boyson.

Die Patenschaft besteht seit Februar 2018.

Conny unterstützt noch ein weiteres Patenkind,
Cristhel aus Ecuador.

 

Conny