Pauline
Esther 2016

Esther

Esther wurde am 26. Juni 2010 geboren und lebt in Kenia im Gebiet Kisumu.

Kisumu hat eine 30 Kilo­meter lange Küste ent­lang des Victoria­sees mit Strän­den, an denen Fisch­fang vor allem für kommer­zielle Zwecke be­trieben wird. Zu den land­schaftlichen Besonder­heiten gehören riesige Granit­felsen, die auf Hügeln und im Flach­land ver­teilt liegen.
Die Menschen gehören über­wiegend der ethnischen Gruppe der Luo an und betreiben Land­wirtschaft für den eigenen Bedarf, vor allem Mais, Hirse und Sorghum. Außer­dem halten sie Vieh wie Ziegen, Geflügel und Rinder so­wohl für den Eigen­bedarf, als auch für den Verkauf.

Schätzungen zufolge leben 45% der Bevölkerung unter der Armuts­grenze und drei Viertel sind jünger als 30 Jahre. Plan arbeitet seit 1996 in Kisumu.
Aufgrund der hohen Armuts­rate sind Kinder­arbeit, Schul­ab­brüche und frühe Heirat weit­ver­breitet. Kindes­miss­brauch tritt häufig auf. In den Schulen fehlt qualifiziertes Lehr­personal und Lern­materialien, die Klassen­räume sind in schlechtem Zustand, die Trink­wasser­versorgung unzu­reichend, und es gibt keine ange­messenen Latrinen. Weiter­führende Schulen und Beruf­saus­bildungen sind teuer und für die meisten Familien nicht erschwinglich.

Insbesondere in der Regen­zeit sind die Zufahrts­straßen der Dörfer nicht passier­bar. Dies erschwert Trans­port und Anbindung an die lokalen Märkte.
Die wenigen Gesundheits­einrichtungen sind schlecht ausge­stattet und es gibt nicht genug Gesundheits­personal. Die Kosten für Medi­kamente, medi­zinische Unter­suchungen und Behandlungen sind hoch. Malaria ist weit ver­breitet und besonders bei Kindern häufigste Todes­ursache und der häufigste Grund für Krankan­haus­auf­enthalte. Die hohe HIV-Rate führt zu einer großen Zahl von Waisen­kindern. Außerdem treten Cholera, Typhus und Durch­fall häufig auf, und durch ver­un­reinigtes Wasser gibt es zahl­reiche Fälle von wasser­bedingten Krank­heiten
 




Esther Eltern sind Bauern. Sie hat zwei kleine Geschwister, einen Bruder und eine Schwester.

Sie besucht einen Kinder­garten und braucht etwa 45 Minuten um ihn zu erreichen.

Die Familie lebt in einem Haus aus Ziegeln mit einem Dach aus Metall und einem Fuß­boden aus Zement.
Wasser beziehen sie zum größten Teil aus einem Brunnen.
Sie brauchen weniger als 30 Minuten zum Wasserholen.
Zum Kochen verwenden sie Holz.
Die Familie benutzt eine Gruben­latrine.

Laut Aussage der Familie war Esther gesund, hatte keine schweren Er­krankungen und alle Grund­impfungen er­halten.

Die nächste Gesundheits­ein­richtung ist weniger als 1 Stunde ent­fernt.

 

Pauline
Esther mit ihrer Mutter Violet 2016

Durch die Arbeit von Plan wurden bereits Erfolge erzielt.

Das Lern­um­feld wurde durch die Bereit­stellung von Möbeln, den Bau von Latrinen und Klassen­räumen, sowie die Installation von Wasser­tanks und Hand­wasch­ein­richtungen ver­bessert.
Mitglieder von Schul­komitees er­hielten Schulungen über Schul­verwaltung, Kindes­schutz und Konflikt­lösung. Lehr­kräfte nahmen an Fort­bildungen zu Themen wie Kindes­schutz und Erziehungs­methoden teil und lernten wie sie die Leistungen der Schülerinnen und Schüler ver­bessern können.
Dadurch wurde ein freundlicheres Lern­umfeld geschaffen und die Fort­schritte der Kinder gesteigert.

Eltern an Vor­schulen nahmen an Erziehungs­kursen teil und lernten wie sie die Schule ver­bessern können.
Beschwerde­kästen erleichtern die Anzeige von Miss­brauchs- und Miss­handlungs­fällen in der Schule und zuhause.

Wasser- und Sanitärprojekte haben dazu beigetragen die Hygiene­situation zu verbessern.

Bauern wurden geschult um ihre Nahrungs­produktion zu steigern und ihre land­wirtschaftlichen Fähig­keiten zu er­weitern. Außer­dem schlossen sie sich in Gruppen zusammen um ihre Er­zeugnisse auf dem Markt besser ab­setzen zu können.
Dadurch hat sich das Ein­kommen vieler Bauern und ins­besondere vieler Jugendlicher er­höht.

Esther
Esther 2017

 

Esther
Esther mit ihrem Vater Sospeter 2017

 

Esther besucht inzwischen die Vorschule. Dorthin ist sie etwa 45 Minuten unterwegs und ihre Lieblingsstunde ist Lesen und Schreiben.

Im Finanzjahr 2016 hat sie von folgenden Projekten profitiert:

Organisation und Unterstützung von Gesundheitskampagnen.
Lehrerfortbildungen.
Förderung von Bildungs- und Freizeitveranstaltungen für Kinder.
Aufklärung von Kindern, Eltern und anderen Erwachsenen über die Kinderrechte.
Maßnahmen zur Katastropenvorsorge.

Esther
Esther 2018

 

Esther
Esther mit ihrer Schwester Terry 2018

 

Esther
Esther 2019

 

Esther
Esther mit ihrem Bruder Mordicai 2019

 

Andrea ist die Patin von Esther.

Die Patenschaft besteht seit November 2016.

Andrea unterstützt noch ein weiteres Patenkind,
Laissa aus Haiti.

 

Andrea