Soledad 2007

Soledad

Soledad wurde am 01.11.1998 geboren und lebt mit ihren Eltern und drei Brüdern im Department von Cusco. Das ist im Süden von Peru, im  Landesinnern, 3200 Meter über dem Meeresspiegel.

In der Gemeinde leben 81 Familien. Viele von ihnen stammen von den Inkas ab und sprechen die alte Sprache Quechua in der Familie, während Spanisch als Amtssprache verwendet wird. 

Soledads Vater ist Bauer, die Mutter ist Hausfrau. Die Familie wohnt in einem Haus mit Metalldach und hat eine eigene Latrine und eine zentrale Wasserleitung hinter dem Haus, die sie das ganze Jahr über mit Wasser versorgt. Auch eine Lichtversorgung gibt es in der Gemeinde.

Post und Telefon sind nur über Cusco-City in 260 km Entfernung möglich. Informationen erhält man über eine Radiofunkstation.

Ein großes Problem der Gemeinde ist die Müllentsorgung. Der Müll wird noch verbrannt. Außerdem gibt es keine Marktplätze in der näheren Umgebung, so dass die Menschen lange Wege zurücklegen müssen, um Waren zu kaufen oder zu verkaufen.

Soledad geht in die Grundschule. Die Kinder dieser Region haben in der Schule Probleme durch die zweisprachige Erziehung, aber auch durch biologisch-psychisch-soziale Bedingungen.

 



 

Viele Kinder müssen in den ersten Schuljahren Klassen wiederholen oder sie brechen die Schule ganz ab. Andere werden viel zu spät eingeschult. 

Die nächste Gesundheitsstation ist 15 Minuten entfernt. Allerdings ist die medizinische Versorgung sehr eingeschränkt. Soledad ist gesund und hatte bislang keine gefährlichen Erkrankungen.

 


Soledad 2009

Soledad 2012

 

Soledad besucht mittlerweile eine weiterführende Schule. Sie braucht weniger als 30 Minuten, um die Schule zu erreichen.

Ihr Lieblingsfach ist Geschichte.
 


Soledad mit Vater 2013

 

 

Im Projektgebiet, in dem Soledad lebt, haben die Familien an folgenden Plan-Projekten teilgenommen oder davon profitiert: 

  • Versorgung von Kindern mit Mikronährstoffen

  • Schulung einer Gemeindeorganisation in der Organisation von Projekten

  • Unterstützung bei der Formulierung, Kontrolle und Auswertung von Gemeindeentwicklungsplänen

  • Unterstützung bei Wiederaufbauprojekten nach Katastrophen.

 

 


Soledad mit Vater 2014

 

 


Soledad mit Freundinnen 2015

 

 

 

 

 

Soledad besucht weiterhin eine weiterführende Schule. Ihr Lieblingsfach ist mittlerweile Rechnen.


Die Wohnsituation der Familie hat sich inzwischen etwas verändert. Die Familie lebt jetzt in einem luftgetrockneten Lehmhaus mit einem Dach aus Asbestplatten und einem Fußboden aus Erde. Sie nutzen Holz zum Kochen.

 

Die Familie hat im Projektgebiet an neuen Projekten teilgenommen:

  • Schulungen für professionelles Gesundheitspersonal

  • Schulungen für Gesundheitshelfer in der Gemeinde

  • Aufklärung über die Gesundheit von Kindern unter 5 Jahren

  • Schulung für Jugendliche in grundlegenden Alltagsfähigkeiten


 


 
Ulrike ist die Patin von Soledad.

Die Patenschaft bestand von 10/2007 - 12/2016 und wurde aufgrund der Volljährigkeit von Soledad beendet.