Projekt:  Brunnen für Guinea

Guinea hat eine der höchsten Sterblichkeitsraten von Müttern und    Kleinkindern in Afrika. Verschmutztes Wasser ist die Krankheitsursache Nummer Eins. Nur knapp die Hälfte der Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Wasser.

Zahlreiche Erkrankungen aufgrund von verunreinigtem Wasser und mangelnder Hygiene sind die Folge. In den ländlichen Gebieten kommt das Wasser zum Kochen, Trinken oder Waschen aus in Dorfnähe gegrabenen Gruben. Dieses ungeschützte Oberflächenwasser verschmutzt schnell und bietet Krankheitserregern eine optimale Brutstätte. Malaria, Cholera, Ruhr sowie Wurm- und Durchfallerkrankungen breiten sich schnell aus. Vor allem die durch Fehl- und Unterernährung geschwächten Kinder sterben häufig an den Folgen dieser Krankheiten.

Wassermangel bedeutet aber auch für die Kinder Schwerstarbeit. Wasserholen ist in erster Linie Aufgabe der Frauen und Mädchen. Mit 40 bis 60 Liter Wasser in schweren Krügen oder Kanistern beladen legen sie große Strecken zu Fuß zurück, denn oft befindet sich die nächste Wasserstelle kilometerweit vom Dorf entfernt.

 

Brunnen in Kissidougou/Manfran
Foto: Plan

    Quelle: www.plan.de

 

Plan will in den Gemeinden des Projektgebietes eine ganzjährige Trinkwasserversorgung sicherstellen.

Dafür werden Brunnen gebaut und die Bevölkerung in der Pflege und Wartung der Brunnen geschult. Ein Brunnen kostet rund 2.000 Euro; rund 45 Familien bzw. 320 Menschen profitieren davon.

 

Karte Guinea

Die Aktionsgruppe Erlangen-Nürnberg-Fürth ist stolz, dass durch die bei unseren Aktionen gesammelten Einnahmen 5 Brunnen in Guinea finanziert werden konnten:

  • 4 Brunnen in der Präfektur Guéckédou in den Gemeinden Kelema, Yallamba, Sofedou und Bandakoro
  • 1 Brunnen in der Präfektur Kissidougou in der Gemeinde Manfran

Weitere Informationen zum zwischenzeitlich abgeschlossenen Projekt gibt es im Abschlussbericht von Plan International Deutschland e.V.

                             zurück zur Projekt-Übersicht