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Projekt:  Wasser für Schulen und Gemeinden in Ghana

Sauberes Wasser, Sanitär­ver­sorgung und Hygiene sind Grund­bedürf­nisse des Menschen und für eine gesunde Ent­wick­lung un­ver­zicht­bar. In den Projekt­gemeinden der Regionen Eastern und Volta im Süd­osten Ghanas haben nur 20 Prozent der Be­völkerung Zu­gang zu sauberem Trink­wasser. Mehr als 3 Millionen Menschen haben keinen Zu­gang. Die Menge und die Qualität des Wassers an den Ent­nahme­stellen schwanken zudem stark und viele Brunnen liegen weit von den Gemeinden ent­fernt.
In Ghana haben nach Angaben von Unicef nur 15 Prozent der Be­völkerung - das sind 4,1 von insgesamt 27,4 Millionen Ein­wohnern - Zu­gang zu Sanitär­ein­richtungen. Auch in vielen Schulen der Region gibt es weder Schul­toiletten noch Möglich­keiten zum Hände­waschen.
Die schlechte Wasser- und Sanitär­ver­sorgung hat gravierende Aus­wirkungen auf die Hygiene- und Gesund­heits­situation. Infektionen, Durch­fall und Wurm­er­krankungen sind die Folge und stellen vor allem für Klein­kinder eine mit­unter lebens­bedrohliche Gesund­heits­gefahr dar. Denn durch die Infektionen nehmen Unter­ernährung und die An­fällig­keit für andere Krank­heiten noch weiter zu und sind mit­unter lebens­be­drohlich.

In den Projekt­gemeinden der Regionen Eastern und Volta liegt der Zu­gang zu sauberem Wasser noch weit unter dem nationalen Durch­schnitt bei nur 20 Prozent (landes­weit sind es 89 Prozent). Auch in vielen Schulen der Region gibt es weder Schul­toiletten noch Möglich­keiten zum Hände­waschen. Die Kinder ver­richten ihre Not­durft im Freien, was be­sonders bei Mädchen ab Beginn der Pubertät zu Fehl­tagen und Schul­ab­brüchen führt.

Projektziele:

Mit diesem Projekt wollen wir zu einer ver­besserten Wasser- und Sanitär­ver­sorgung und damit zu einer Ver­ringerung der Kinder­sterblich­keit in den Projekt­gemeinden der Distrikte Afadzato South (Region Volta) und Akuapem North (Region Eastern) bei­tragen. 80 Prozent der dort lebenden 19.500 Gemeinde­mit­glieder sollen nach Be­endigung des Projektes Zu­gang zu sauberem Trink­wasser haben. Die Sanitär­ver­sorgung in den Gemeinden soll von derzeit 12 auf 25 Prozent steigen. In 19 Schulen richten wir funktionierende Schul­toiletten mit Wasch­möglichkeiten ein. In 20 Dörfern ent­stehen, gemeinsam mit der Gemeinde ent­wickelte, nach­haltige Wasser- und Sanitär­lösungen sowie ein er­höhtes Bewusst­sein für die Zusammen­hänge von Hygiene und Krank­heits­prävention.

Weitere Informationen hierzu gibt es in den Zwischenberichten:
1. Zwischenbericht
2. Zwischenbericht
3. Zwischenbericht
von Plan International Deutschland e.V.

Quelle: www.plan.de


Fotos: Plan

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